Sprechstunde
Aus der Medizin
Der Sommer kommt – was ist da schöner als ein Sonnenbad? Doch das UV-Licht kann die Haut schwer schädigen. Wir verraten, wie man Sonnenbrand und langfristige Schäden vermeiden kann.
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Bei chronischer Herzinsuffizienz ist die Pumpleistung des Herzens dauerhaft beeinträchtigt. Ein neues Zusatzmodul zum DMP Koronare Herzkrankheit kann Patienten helfen, das Fortschreiten der Erkrankung zu vermeiden. Wir beleuchten die Hintergründe.
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Antibiotika gehören zu den wichtigsten Medikamenten weltweit. Doch oft werden sie unsinnig verordnet und zu früh abgesetzt. Mit den richtigen Fragen können Sie Patienten beim Umgang mit dem Therapeutikum unterstützen.
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Mücken als fliegende Impfspritzen
Es ist kein Aprilscherz: Japanische Forscher haben genetisch
veränderte Mücken entwickelt, die in ihrer Speicheldrüse Impfstoffe
produzieren, mit denen sich Infektionskrankheiten bekämpfen lassen.
Stiche dieser Mücke führten zu einer zunehmenden Zahl von Antikörpern
gegen die Erreger der Leishmaniose. Leishmanien befallen die Haut
(Orientbeule), aber auch andere Organe wie die Leber oder Lymphknoten.
Aus der Ärzte
Zeitung
Regelmäßige Vorsorge verhindert Darmkrebs
Die Zahl der Darmkrebs-Toten ist in den vergangenen Jahren erheblich
gesunken, doch nach wie vor ist er die zweithäufigste Todesursache in
der westlichen Welt. 95 Prozent davon sind Adenokarzinome, die im
Verlauf von acht bis 15 Jahren entstehen. Zur Prophylaxe gehört die
Empfehlung, weniger rotes Fleisch und mehr Obst und Gemüse zu essen,
Rauchen und Übergewicht zu meiden und sich viel zu bewegen. Damit
könnten 50 bis 70 Prozent der Karzinome vermieden werden. Auch durch
regelmäßige Vorsorge lassen sich die Tumoren verhindern und zwar zu 75
bis 90 Prozent. Die Prognose hängt entscheidend davon ab, wie ausgedehnt
die Karzinome bei der Diagnose sind.
Aus der Ärzte
Zeitung
Im DMP lernen Patienten viel über ihre Krankheit und die Hintergründe
der Behandlung. Und können sie mit der richtigen Ernährung wirkungsvoll
unterstützen. Also ruhig mal genauer hinschauen und Tipps zur Ernährung
geben.
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Hausarztpraxen für Studie gesucht
In Hausarztpraxen werden zunehmend mehrfach erkrankte Patienten
versorgt, die mit einer Vielzahl von Medikamenten behandelt werden – mit
steigendem Risiko für unerwünschte Arzneimittelwirkungen.
Medikationsbezogene Probleme kommen im Arzt-Patient-Gespräch jedoch
häufig zu kurz. Zur besseren Versorgung dieser Patienten kann das
Praxisteam beitragen.
Dazu wurde am Institut für Allgemeinmedizin in Frankfurt ein
Behandlungskonzept unter Einbeziehung der MFA entwickelt. Es sieht ein
checklistengestütztes Vorbereitungsgespräch mit dem Patienten und den
Einsatz eines internetbasierten Computersystems vor. Dieses Konzept
wurde bereits erfolgreich in 20 hessischen Hausarztpraxen getestet. Die
abschließend befragten MFA fühlten sich durch die Schulungen ausreichend
vorbereitet und den Aufgaben gewachsen (Die Aufgaben waren klar
strukturiert, also ich hatte da keine Probleme.). Sie erlebten das
Gespräch mit den Patienten durchweg als sehr positiv (Dass ich den
Kontakt zu den Patienten wieder aufbauen konnte, hat mir gut gefallen.).
Ab März 2010 ist eine zweijährige Studie an 500 Patienten in 70
Hausarztpraxen im Großraum Frankfurt (ca. 200 km Umkreis) vorgesehen
(Primum = PRIorisierung von MUltimedikation bei Multimorbidität. Wenn
Sie sich eine Studienteilnahme vorstellen können, schreiben Sie bitte an
Zeycan Albay oder Dr. Christiane Muth: eMail: albay@allgemeinmedizin.unifrankfurt.de, muth@allgemeinmedizin.uni-frankfurt.de