Rezeption
Aktuelle Meldungen
Die Balance zwischen Arbeit und Privatleben ist wichtig für das persönliche Wohlbefinden, aber oft schwer umzusetzen. Wir geben Tipps, wie Sie diesen Spagat meistern können.
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Fit durch Praxis-Yoga:
Eine neue Dehnübung für zwischendurch
Bei dieser Übung handelt es sich um ein Asana, das gut geeignet ist, während der Computer hochfährt: die Berg-Variante im Sitzen. Diese Übung lindert rheumatische Schmerzen und nimmt die Steifheit aus den Schultern, hebt und dehnt das Zwerchfell und löst Verspannungen im Nacken.
Worauf kommt es an?
- Beine im rechten Winkel
- Arme mit verschränkten Fingern nach vorne dehnen, Handinnenflächen nach außen und nach vorne drehen
- Einatmend Arme nach oben strecken
- Nicht ins Hohlkreuz fallen
- 15-30 Sekunden so bleiben und dabei ruhig atmen
- In der Wiederholung bei Variante I: Verschränkung der Finger wechseln
- In der Wiederholung bei Variante II: andersrum greifen
Azubi-Gehälter steigen
Die Ausbildungsvergütungen sind im vergangenen Jahr so stark
gestiegen wie lange nicht. Dabei konnten Auszubildende zur Medizinischen
Fachangestellten (MFA) das größte Plus verzeichnen, nämlich 9,8 Prozent
mehr als noch ein Jahr zuvor. Das meldet das Institut der deutschen
Wirtschaft (iwd), das die Daten des Bundesinstituts für Berufsbildung
für 2009 ausgewertet hat. Dabei fiel das Plus für die Azubis in den
Praxen in Ost und West gleich hoch aus, da bei den MFA die Anpassung der
Gehälter im Osten bereits 2007 stattgefunden hatte. Geht es um die Höhe
der Azubigehälter, liegen die MFA mit 573 Euro monatlich jedoch eher im
unteren Mittelfeld.
Neuer VmF-Vorstand
Der Verband
medizinischer Fachberufe e.V. hat auf der Bundeshauptversammlung am
2. Mai 2010 in Kassel einen neuen Vorstand für die nächste Amtsperiode
von vier Jahren gewählt: Den geschäftsführenden Vorstand bilden
Hannelore König als 1. Vorsitzende und Ingrid Gerlach als 2.
Vorsitzende. Im Präsidium wurden Sabine Ridder als Präsidentin und
Ressortleiterin Öffentlichkeitsarbeit sowie Margret Urban als 2.
stellvertretende Präsidentin und Ressortleiterin Tarifpolitik ebenfalls
im Amt bestätigt. Neu ist Gabriele Leybold als 1. stellvertretende
Präsidentin und Ressortleiterin Bildungspolitik.
Zuviel Fernsehen schadet Kleinkindern
Wer seine Kinder ohne Übergewicht und Schulprobleme großziehen will,
sollte sie gerade in den ersten Lebensjahren vom Fernseher fernhalten.
Das legen jedenfalls Ergebnisse einer kanadischen Langzeitstudie nahe.
Kinder, die mehr als zwei Stunden pro Tag in die Glotze gucken durften,
neigten auch als Zehnjährige noch zu weniger Bewegung, waren passiver im
Unterricht, hatten speziell mit Mathe zu kämpfen und waren dicker, so
die zentralen Ergebnisse der nun im US-Fachblatt Archives of
Pediatric & Adolescent Medicine veröffentlichten Studie. Besonders auffällig war, dass die
Vielgucker mehr Probleme mit ihren Klassenkameraden hatten und häufiger
gehänselt wurden.
Aus der Ärzte Zeitung
Was ist eigentlich :
... ein MVZ?
MVZ steht für Medizinisches Versorgungszentrum – eine Einrichtung zur
ambulanten Krankenversorgung, die es in Deutschland seit 2004 gibt.
Dort können beliebig viele zugelassene Ärzte als Angestellte arbeiten.
MVZs müssen fachübergreifend sein, d. h. Fachärzte unterschiedlicher
Richtungen, Apotheker oder Physiotherapeuten beschäftigen und müssen
unter ärztlicher Leitung stehen. Ziel ist eine Versorgung der kurzen
Wege, also die Konzentration auf wenige Anlaufstellen. Nach Angaben der
Bundesregierung waren im August 2009 bereits 1.200 MVZs in Betrieb.
Online-Befragung:
Wie zufrieden sind Patienten mit ihrem Arzt?
Die AOK und die Weisse Liste, ein Projekt der Bertelsmann Stiftung
und der Dachverbände der größten Patienten- und
Verbraucherorganisationen, starten im Herbst 2010 eine neue
Online-Arztsuche. Basis der Arztsuche sind die Ergebnisse einer
Online-Befragung von Patienten, die seit Ende Mai 2010 im Internet unter www.aok-arztnavi.de stattfindet. Hier können die Patienten zu ihren Erfahrungen beim
Arztbesuch Auskunft geben. In der Startphase können sich zunächst nur
Versicherte der AOK in den Pilotregionen Berlin, Hamburg und Thüringen
an der Befragung beteiligen.
Der Online-Fragebogen ist in einem mehrstufigen Verfahren
wissenschaftlich entwickelt worden. Er umfasst rund 30 Fragen zu den
Themenbereichen Praxis und Personal, Arztkommunikation, Behandlung und
Gesamteindruck. Die Versicherten können sowohl Hausärzte als auch
Fachärzte beurteilen. Soziale und kommunikative Aspekte stehen bei der
Befragung besonders im Vordergrund. Bei der Befragung sind keine
Freitextfelder vorgesehen, sodass Schmähkritik oder Diffamierungen
ausgeschlossen werden.
Ziel der Weissen Liste und der AOK ist es, eine nicht-kommerzielle,
qualitativ hochwertige und verlässliche Orientierungshilfe für Patienten
zu schaffen, die einen Arzt suchen. Gleichzeitig soll das neue System
dem berechtigten Interesse der Ärzte und Praxisteams an einer fairen und
belastbaren Befragungsmethodik Rechnung tragen. Die Ergebnisse sollen
ab Herbst 2010 als AOK-Arztnavigator unter www.aok-arztnavi.de und als Erweiterung des Internetportals Weisse Liste unter www.weisse-liste.de veröffentlicht werden. Sie liefern den beurteilten Ärzten und
Praxisteams eine faire Rückmeldung zu ihrer Arbeit und können von den
Praxen sowohl für das interne Qualitätsmanagement als auch für eine
positive Außendarstellung genutzt werden.