Kaffeepause
Alles, was Spaß macht
Das elektronische Buch kommt
Elektronische Bücher sind nicht neu. Schon vor rund zwanzig Jahren
gab es flache, tragbare Rechner, auf denen man unterwegs lesen konnte.
Doch sie hatten viele Nachteile. Sie waren teuer, das Display war
schlecht und die Laufzeit ohne Strom noch schlechter, dazu gab es kaum
Lesestoff. So kam es, dass selbst technikverliebte Leseratten dem
eBook-Reader nichts abgewinnen konnten.
Diese Situation hat sich grundlegend gewandelt. Man kann problemlos
eine ganze Bibliothek mit in den Urlaub nehmen und das Argument, auf
einem Bildschirm könne man nur schlecht lesen, gilt schon lange nicht
mehr. Die Technik heißt elektronische Tinte. Dabei werden die einzelnen
Bildpunkte durch elektrischen Strom angeregt, entweder weiße oder
schwarze Punkte darzustellen, gleichzeitig mehr als 300.000 Punkte pro
Bildschirm. So lassen sich nicht nur gut lesbare Buchstaben darstellen,
sondern auch mehrere Graustufen und damit einfache Grafiken. Praktisch:
Strom wird nur benötigt, um den Bildschirminhalt zu verändern, die
Geräte kommen folglich lange ohne Steckdose aus.
Auch Tablets wie das iPad eignen sich zum Lesen. Ihre LCD-Technik
benötigt aber immer Strom, deshalb müssen sie schneller wieder
aufgeladen werden. Dafür bieten sie die Möglichkeit, auch farbige
Inhalte darstellen zu können und sind zudem richtige Computer.
Weihnachten wie in Skandinavien
Eine unterhaltsame Idee für eine Weihnachtsfeier im größeren Rahmen –
ob Praxis oder privat – ist Julklapp. Das ist ein skandinavischer
Brauch, bei dem jeder Gast ein Geschenk mit bringt, das möglichst
fantasievoll verpackt wird. Die Geschenke werden verlost, anschließend
wird zehn Minuten lang gewürfelt und wer eine Eins oder eine Sechs hat,
muss sein Geschenk mit einem anderen tauschen. Niemand soll wissen, von
wem sein Geschenk ist. Nach der Bescherung kann, wie in Schweden auch,
um den Weihnachtsbaum getanzt werden, dazu gibt es skandinavische
Spezialitäten, z. B. aus dem IKEA-Shop. God Jul!
Weihnachten modern
Es muss nicht immer alles Tanne und Lebkuchen sein. Klar, Weihnachten
ist ein Fest der Traditionen, doch im 21. Jahrhundert kann man sich
sein Fest auch neu erfinden. Verbinden Sie doch einfach mal
traditionelle Formen mit modernen Materialien und entdecken Sie Ihr
eigenes Design. In vielen Boutiquen finden Sie dazu die nötigen
Accessoires. Keinen Platz für einen Weihnachtsbaum? Dann können Sie sich
mit Klebeband Sticky Christmas einen Baum an die Wand kleben. Oder wie
wäre es mit einem Adventskranz in quietschig-bunten Asia-Farben oder gar
aus verchromtem Stacheldraht gefertigt? Oder einem Weihnachtsbaum aus
ausgedienten Kugelschreibern?
Vorschau
Ausgabe 1/2012 von info praxisteam erscheint am 20 Februar 2012. Dort finden Sie unter anderem Beiträge zu folgenden Themen:
- Delegation ärztlicher Leistungen
Pflegepersonal und MFA – wo liegen die Unterschiede und was sagt das Gesetz?
- Intramuskuläre Impfungen
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und Tipps für den Alltag
- Fahruntüchtigkeit
Wann kann ein Patient nach dem Praxisbesuch noch sicher Auto fahren?
ida und die Lösung tief im Inneren
ida steht für inside deep all und meint: In dir, tief im Inneren,
findest du die Lösung für alles. Die meisten Menschen ändern ihre
äußeren Umstände, wenn sie ihr Leben nicht mehr als stimmig empfinden.
Doch das sorgt oft nur kurzfristig für Erleichterung, weil bald schon
die alten Ängste und Verletzungen immer wieder hochkommen. Wahre und
dauerhafte Wandlung kann nur im Inneren stattfinden und sich dann
äußerlich zeigen, so lautet die Theorie von Eva-Maria Zurhorst. Sie
entwickelte den ida-Prozess, ein Werkzeug, das es jedem ermöglichen
soll, aus sich selbst heraus für Wandel und Lösung zu sorgen.
Eva-Maria Zurhorst: ida – Die Lösung liegt in dir, 288 Seiten mit 2 CDs
ISBN: 978-3-442-34109-2, 18,99 Euro.
Frauen nutzen das Internet anders
Nutzung der neuen Medien

In diesem Jahr zogen Frauen mit 71 Prozent Internetnutzung mit
Männern (73 Prozent) nahezu gleich, wie eine repräsentative Umfrage im
Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom ergab. Vor zwei Jahren waren es
erst 60 Prozent.
Interessante Unterschiede gibt es bei den Nutzungsdetails. So haben
Frauen bei Online-Netzwerken die Nase vorn: Vier von fünf weiblichen
Usern sind Mitglied bei Facebook & Co., bei den Männern nur drei
Viertel. Sie spielen auch eher Rollen- oder Gruppenspiele, während
Männer (und vor allem Jungs) eher zum EgoShooter greifen. 17 Prozent der
Männer halten den Computer für ein Statussymbol – nur acht Prozent der
Frauen. Leicht vorn liegen Frauen wiederum beim Einkauf im Internet.
Dabei kauften sie häufiger Kleidung im Web, Männer erstanden eher
Elektronikgeräte. Frauen vernetzen sich, Männer tragen Geräte zur Schau,
kommentierte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer das Ergebnis der
Befragung.
Vorschau
Ausgabe 6/2011 von info praxisteam erscheint am 15. Dezember 2011.
Dort finden Sie unter anderem Beiträge zu folgenden Themen:
- Populäre Irrtümer
Manche medizinischen Fakten werden oft zitiert – und sind trotzdem falsch.
- Serie Palliativmedizin
Wir wagen einen Blick in die Zukunft – und zeigen mögliche Rollen für MFA.
- Entscheidungen treffen
Auf wen sollte man hören? Auf den Kopf oder auf das Bauchgefühl?
Jetzt ist Gartenzeit
Haben Sie einen Garten oder einen Balkon? Dann ist jetzt für Sie noch
einmal einiges zu tun. Neben dem Beschneiden von Bäumen und Sträuchern
können Sie erste Pflanzen säen oder kahle Stellen im Rasen beseitigen.
Außerdem ist das Wetter auch Ende Oktober in Mitteleuropa oft noch
schön. Was gibt es da Schöneres, als einen freien Nachmittag im Garten
zu verbringen.
Viele Tipps für die Gartenarbeit quer durch das ganze Jahr finden Sie beim Online-Gartenkalender des Südwestrundfunks.
Lust auf Herbstküche?
Kocht man im Herbst anders als zu anderen Jahreszeiten? Ja, sagen
viele Köche. Denn jetzt ist Erntezeit und viele Gemüse gibt es im
Oktober und November in der besten Qualität: Dazu gehören Blattspinat,
Blumenkohl, Brokkoli, Chicoree, Chinakohl, Champignons, Feldsalat,
Fenchel, Grünkohl, Kürbis, Kartoffeln, Knollensellerie, Lauch, Mangold,
Möhren, Rosenkohl, Rote Bete, Rotkohl, Schwarzwurzeln, Stangensellerie,
Weißkohl, Wirsing.
Vor allem der Kürbis hat es vielen Köchen im Herbst angetan, obwohl
er zu vielen Jahreszeiten bei uns geerntet werden kann. Das hat vor
allem damit zu tun, dass die Halloween-Masken von Kindern und
Jugendlichen ihn zu dieser Jahreszeit in unser Gedächtnis bringen.
Gekocht, gebraten oder gebacken – Kürbisse lassen sich in
vielfältiger Form genießen. Besonders häufig ist die Verwendung zur
Zubereitung von Kürbissuppe. Gelegentlich werden auch Sprossspitzen und
Blätter als Gemüse verwendet und die Samen sind beliebt zum Herstellen
von Öl. Kürbisse sind übrigens die größten Früchte der Erde. Je nach
Sorte und Kultur reicht die Fruchtgröße von birnengroß bis zu
Riesenfrüchten. Glaubt man Wikipedia, liegt der Rekord bei 821 Kilogramm, gewogen am 3. Oktober 2010.